Am Dienstag, dem 15. März 2011, lud die CDU Budenheim interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Ortsspaziergang durch Budenheim ein, um sich über aktuelle Projekte der Gemeinde zu informieren. Hierzu wurde die etwa 50-köpfige Gruppe durch Bürgermeister Rainer Becker begleitet sowie als besonderen Gast durch die CDU-Landtagsabgeordnete Frau Dorothea Schäfer.
Bei herrlichem Sonnenschein traf man sich auf dem neuen Platz in der Schulstraße vor dem Altenwohn-und-pflegeheim, das mit seinen 64 Unterbringungsplätzen und dem modernen Konzept von 5 Wohngruppen mittlerweile voll ausgelastet ist. Auch die 20 Krippenplätze im angeschlossenen „Wichtelhaus“ sind alle belegt.
Die Begehung führte weiter über die Erwin-Renth-Anlage, in der der sogenannte „Schiffsbrunnen“ im Sommer saniert werden wird, zur Ecke Binger Straße / Hauptstraße. Dort wurde über die aktuelle Parkplatzsituation und das hohe Verkehrsaufkommen diskutiert. Dann ging es weiter zur
Pankratiuskirche, deren Renovierungsstand auf allgemeine Bewunderung stieß.
Nach Unterquerung der Bahnlinie verkündete Bürgermeister Becker, dass das alte Rathaus sich wieder im Besitz der Gemeinde bzw. der Budenheimer Wohnbau Gesellschaft befinde. Hier solle perspektivisch das Heimatmuseum untergebracht werden.
Letzte Station der Begehung bildete der Bahnhof.
Die Übernahmeverhandlungen mit der Bahn gestalten sich seit
nunmehr 7 Jahren sehr schwierig, aber Bürgermeister Becker war optimistisch, diese bald erfolgreich abschließen zu können. Die dann geplanten Umbaumaßnahmen werden sehr aufwändig werden. Dabei werde auch von der Kirchstraße her ein Zugang realisiert. Der Umbau werde eine neue Busspur, eine modernisierte Wartehalle, eine öffentliche Toilette sowie voraussichtlich auch einen kleinen Kiosk umfassen.
Auch die geplante zweite Anbindungsbrücke ins Industriegebiet wurde diskutiert, die etwa auf Höhe des Schiffshändlers „Nürnberger“ von einem Kreuzungsknoten aus die Bahnlinie überqueren und zum Hauptzulieferungsweg für die Chemische
Fabrik Budenheim werden solle.
Den Schlusspunkt setzte auf dem Rückweg ein kleiner Sektempfang im Hof vor dem alten Rathaus, der noch Gelegenheit für ein kurzes Resümee der Begehung erbrachte.