Neujahresempfang der CDU Mainz-Bingen in Budenheim

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(ab) Am Montag, den 12. Januar 2015, veranstaltete der Kreisverband der CDU Mainz-Bingen ihren Neujahresempfang zusammen mit der CDU Budenheim im Großen Saal des Bürgerhauses in Budenheim.

Neujahresempfang2015

Im Rahmen eines Sektempfangs begrüßten die Kreisvorsitzende der CDU, Fau MdL Dorothea Schäfer und der Ortsvorsitzende Budenheims, Andreas Weil, im Vorraum des Großen Saales die etwa 180 eintreffenden Gäste aus dem Landkreis und aus Budenheim. Für die musikalische Untermalung der Veranstaltung sorgte das Budenheimer Quartett "Die Caterburies", die eine gelungene Verschmelzung von Klassik mit Pop und Rock daboten. Zu den Anwesenden zählten auch Vertreter der Budenheimer FDP, für die Budenheimer Vereine der Vorsitzende des Vereinsrings Matthias Meinke, Bürgermeister Rainer Becker, der Ortschronist Heribert Schäfer sowie Pfarrer Dr. Stefan Volkmann von der evangelischen Kirchengemeinde.

Eingefunden hatten sich als besondere Gäste auch die neugewählte Bundestagsabgeordnete der CDU, Frau Ursula Groden-Kranich und ihre Vorgängerin, die jetzige Ortsbürgermeisterin von Klein-Winternheim, Frau Ute Granold, sowie die Kreisvorsitzende der Frauen-Union, Frau Ingeborg Rosemann-Kallweit.

Als erste Rednerin stellte Dorothea Schäfer zunächst ihre Sichtweise der Kreispolitik dar und sparte dabei insbesondere nicht an Kritik im Wahlkampf von Landrat Claus Schick sowie zur Schulpolitik, der Umsetzung der Energiewende und der Sozialprojekte im Landkreis. Auch zur Landespolitik fand sie klare Worte, wobei ihre Kritik der Landesregierung speziell auf die Verkehrspolitik und die Bildungspolitik zielte.

Sie fand, dass die Landesregierung hier ihren politischen Kernaufgaben nicht mehr nachkomme. Viele Kommunen seien bereits jetzt verschuldet, müssten aber dennoch immer mehr Aufgaben schultern, in letzter Zeit besonders die Flüchtlingsbetreuung. Auch gibt die Landesregierung keine Zuschüsse mehr für Sportvereine, insbesondere Großprojekte wie Sporthallen, also muss auch hier der Kreis einspringen. Und nicht überall ist man finanziell so gut gestellt wie im Landkreis Mainz-Bingen.

Im Anschluss an Dorothea Schäfer stellte Herr Harald Eckes-Chantré, Aufsichtsratsmitglied der Eckes AG in Nieder-Olm, das Projekt "200 Jahre Rheinhessen" vor. Er übergab an den Marketingleiter, Herrn Bartenbach, der anhand einer Lichtbildpräsentation die "Dachmarke Rheinhessen" vorstellte, die von allen wesentlichen gesellschaftlichen Institutionen von Wirtschaft, Politik, Verkehrsgesellschaften, Handwerkskammern, der Weinwirtschaft oder auch den Vereinen getragen wird. Er wies hierbei auf ein aktuelles Wirtschaftsranking des Magazin "FOCUS" hin, in dem der Landkreis Mainz-Bingen - immerhin ein Teil Rheinhessens - als wirtschaftlich stärkster Landkreis Deutschlands gelistet wird. Herr Bartenbach führte den Kampagnenfilm vor und erläuterte anhand einzelner Highlights die geplante Kampagnenführung. Abschließend warb er um Unterstützung auch durch die CDU Mainz-Bingen.

Nach dem Dank von Dorothea Schäfer an Herrn Bartenbach und ein weiteres kurzes musikalisches Intermezzo der "Caterburies" ehrte Andreas Weil das Budenheimer CDU Mitglied Wilhelm Hoock für 50 Jahre ununterbrochene Mitgliedschaft im Gemeinderat Budenheim.Die Laudation auf Wilhelm Hoock hielt dabei Bürgermeister Rainer Becker, der das beeindruckende politische, ehrenamtliche und soziale Engagement von Wilhelm Hoock darstellte.

50Jahre Mitgliedschaft WH

 

Als letzter Redner des Abends trat der Kreistagsvorsitzende der CDU, Dr. Joachim Gerhard vor die Anwesenden. Auch er sparte nicht mit kritischen Worten an der jetzigen Kreisregierung und beklagte im Speziellen die Zunahme persönlicher Anfeindungen. Das mache es zunehmend schwerer, sich auf die Kernaufgaben, nämlich Bildungs- und Familienpolitik und die Förderung der Kommunen zu konzentrieren.

Nach Abschiesworten von Dorothea Schäfer und Andreas Weil wurde traditionell die Nationalhymne angestimmt und der offizielle Teil der Veranstaltung beendet. Anschließend bot sich in zwangloser Runde noch die Gelegenheit, weiter miteinander ins Gespräch zu kommen.  

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