Neujahrsempfang der CDU Budenheim

(ab) Am Montag, dem 04. Januar 2016, folgten viele Parteimitglieder und -freunde der Einladung ihres Vorsitzenden, Andreas Weil, zum traditionellen Neujahrsempfang der CDU Budenheim im kleinen Saal des Bürgerhauses.

Zu den etwa 60 Anwesenden zählten neben Bürgermeister Rainer Becker auch Fraktionschef Albert Kohls, Beigeordneter Stephan Hinz, der Vorsitzende der neugegründeten Budenheimer Seniorenunion, Dieter Jabkowski, Vertreter mehrerer Budenheimer Vereine sowie der Ortschronist Heribert Schäfer. Eingefunden hatten sich als besondere Gäste auch die CDU-Landtagsabgeordnete Dorothea Schäfer, die stellvertretende Kreisvorsitzende und Vorsitzende der Kreisfrauenunion, Ingeborg Rosemann-Kallweit, der Orstvorsteher von Mainz-Finthen, Herbert Schäfer, der CDA-Vorsitzende für Mainz, Nikolaus Poppitz, mit Stellvertreterin sowie der CDA-Vorsitzende des Kreises Mainz-Bingen, Helmut Halbritter.

 

Neujahrsempfang 2016

 

Gastgeber Andreas Weil betonte in seiner Begrüßungsrede, welch einschneidendes Jahr 2015 gewesen sei. Gewalt und Terror im Nahen Osten führten zu einer unüberschaubaren Flüchtlingswelle, die Europa vor eine harte Prüfung stelle. Zumindest Deutschland sei jedoch mit seiner starken Wirtschaft und seiner freiheitlichen, offenen Gesellschaft stark genug, um seinen Beitrag zu leisten. Die Politik dürfe sich vom Terrorismus nicht einschüchtern lassen, sondern ihr Möglichstes tun, um Sicherheit und Schutz in Deutschland zu gewährleisten. Hier müssten insbesondere Polizei und Feuerwehr gestärkt werden. Eine Gleichstellung der christlichen Kirchen mit dem Islam lehne die CDU ab, es fehle an Organisation und festen Ansprechpartner sowie immer noch an einem klaren Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland.

Budenheim selbst habe ein gutes Jahr hinter sich und mit 16 Millionen Euro einen Rekordhaushalt vor sich. Viele Projekte stehen an, so etwa der neue Waldkindergarten oder die Modernisierung der Freiwilligen Feuerwehr. Die Gemeinde gibt über 300.000 Euro für freiwillige Leistungen aus, bei Verlust der Selbständigkeit sei dies nicht so möglich gewesen. Die Baugebiete Gonsenheimer Straße und Wäldchenloch nehmen Gestalt an und mit den von der CDU initiierten Maßnahmen zur Verschönerung des Isola-della-Scala-Platzes werde Budenheim wieder ein Stück attraktiver und lebenswerter. Allerdings gestalte sich die Planung und Finanzierung für die zweite Anbindungsbrücke zum rheinseitigen Industriegebiet weiterhin schwierig. Auch die Umgestaltung des Bahnhofs sei aufgrund der Planungen der Bahn ins Jahr 2019 gerückt.

Dann griff Andreas Weil erneut die Flüchtlingsfrage auf. Die Zahl der Flüchtlinge in Budenheim werde in Kürze 100 erreichen. Diese seien aber in Budenheim gut versorgt und fühlten sich wohl, nicht zuletzt durch das nicht genug zu lobende Engagement der Budenheimer Bürgerinnen und Bürger, die sich unermüdlich ehrenamtlich engagieren.

Zum Schluss erinnerte er daran, dass in knapp drei Monaten die Landtagswahlen anstehen und die CDU hoffentlich einen Regierungswechsel mit einer neuen Ministerpräsidentin Julia Klöckner feiern könne. Dann übergab er das Wort an die Landtagsabgeordnete Dorothea Schäfer.

Diese betonte ihre besondere Verbundenheit mit Budenheim und lobte die gute Zusammenarbeit in allen Bereichen. Daher freue sie sich auch, dass die Eigenständigkeit Budenheims im vergangenen Jahr bestätigt worden sei. Nicht so angenehm seien dagegen die vielen Probleme auf der Landesebene, allen voran die Schiersteiner Brücke. Das Loch in der Staatskasse werde immer größer und die notwendigen Investitionen könnten nicht mehr ausreichend wahrgenommen werden. Hierzu gehöre auch die zweite Anbindungsbrücke in Budenheim, die von der rot-grünen Landesregierung wohl nicht gefördert würde. Auch im Bildungsbereich spare die Landesregierung die Schulen und Universitäten kaputt. Die CDU dagegen wolle die Infrastruktur stärken. 2016 müsse daher bei der Landtagswahl der Wandel gelingen. Mit Julia Klöckner als neuer Ministerpräsidentin würden die Familien gestärkt, die Bildungsschwerpunkte richtig gesetzt, die Straßensanierung und der -ausbau gefördert und damit auch die vielen kleinen und mittleren Betriebe, die die Wirtschaftskraft in Rheinland-Pfalz ausmachten, eine bessere Perspektive. Auch in der Flüchtlingsfrage gebe es schon gute Integrationsbemühungen, aber man müsse den Bürgern noch stärker Ängste vor einer Veränderung der Gesellschaft nehmen. Hier müsse die CDU noch stärker agieren als bisher, auch in der Differenzierung zwischen echten Asylsuchenden und reinen Wirtschaftsflüchtlingen. Aber Dorothea Schäfer zeigte sich sehr zuversichtlich, den Bürgern im anstehenden Wahlkampf ein gutes Programm und notwendige Antworten geben zu können.

Im Anschluss daran beendete Andreas Weil den offiziellen Teil der Veranstaltung und gab das von den CDU-Frauen wieder sehr liebevoll und dekorativ arrangierte Schnittchen-Buffet frei. In zwangloser Runde nutzen viele dabei die Gelegeneheit, noch intensiver mit Frau Schäfer oder einfach nur miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Die Neujahrsansprache des Vorsitzenden der CDU Budenheim, Andreas Weil, können Sie hier aufrufen:

Neujahrsansprache 2016 Andreas Weil

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